POETIK: Dichtung und Geschichtsschreibung - Die Seele der Tragödie Aristotle

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Kindle Edition

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POETIK: Dichtung und Geschichtsschreibung - Die Seele der Tragödie  by  Aristotle

POETIK: Dichtung und Geschichtsschreibung - Die Seele der Tragödie by Aristotle
| Kindle Edition | PDF, EPUB, FB2, DjVu, AUDIO, mp3, RTF | 80 pages | ISBN: | 6.71 Mb

Die Poetik (altgriechisch ποιητική [τέχνη] poietike [techne] – die schaffende, dichtende [Kunst]) ist ein um 335 v. Chr. als verfasstes Buch des Aristoteles, das sich mit der Dichtkunst und deren Gattungen beschäftigt. Er gliedert die WissenschaftenMoreDie Poetik (altgriechisch ποιητική [τέχνη] poietike [techne] – die schaffende, dichtende [Kunst]) ist ein um 335 v. Chr. als verfasstes Buch des Aristoteles, das sich mit der Dichtkunst und deren Gattungen beschäftigt.

Er gliedert die Wissenschaften in drei große Gruppen (theoretische, praktische und poietische) - die Poetik behandelt einen Teil des poietischen, d.h. ‚hervorbringenden‘ menschlichen Wissens in deskriptiver und präskriptiver Weise. In den Bereich der aristotelischen Poetik fallen zunächst all diejenigen Künste (τέχναι, téchnai), die mimetischen, d.

h. nachahmenden bzw. darstellenden Charakter besitzen: Epik, Tragödie, Komödie, Dithyrambendichtung, aber auch Tanz und Musik. Im Verlauf des Werkes zeigt sich aber, dass Aristoteles fast ausschließlich Dichtung im engeren Sinne behandelt, also nachahmende Kunstformen, die sich des Mediums der Sprache bedienen.Die Poetik des Aristoteles steht im unmittelbaren Zusammenhang mit seiner Rhetorik, da beide Schriften Sprache und Kommunikation thematisieren, sowie mit seiner Politik, insofern Dichtkunst wie Redekunst zentrale gesellschaftliche Funktionen in der griechischen Polis hatten.Alle Dichtung ist mimêsis, Nachahmung.

Hierbei setzt Aristoteles sich von dem gängigen Kriterium Versmaß ab: somit fallen etwa Platons Dialoge durchaus in die Dichtung, die metrische Gattung des Lehrgedichts fällt hingegen heraus. Nachgeahmt werden hierbei handelnde Menschen. Dabei meint mimêsis nicht eine Abbildung in dem Sinne, dass das Abbild einem Urbild entspräche. Vielmehr besteht mimêsis in einer Darstellung von handelnden Menschen, deren Absichten, Charakter und Handlungen sowohl zum Besseren als auch zum Schlechteren abweichen kann.

Es handelt sich hier um ein wichtiges Schlüsselwerk der antiken Philosphie.



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